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	<title>Fallbericht Archive - Tierheilpraxis Kaya Lindberg</title>
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	<description>Tierheilpraktik - Tierphysiotherapie - Tierosteopathie</description>
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		<title>Fallbericht Mauke</title>
		<link>https://www.tierheilpraxislindberg.de/2025/03/15/fallbericht-mauke/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Kaya Lindberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Mar 2025 16:37:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fallberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Tips]]></category>
		<category><![CDATA[Fallbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Haut]]></category>
		<category><![CDATA[Mauke]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdekrankheiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einleitung Was ist Mauke? Die Mauke ist eine ekzematöse Hauterkrankung, die die Fesselbeugen des Pferdes betrifft. Ekzemtös heißt, dass die Haut entzündlich verändert ist.  Mauke kann sowohl in akuter als auch in chronischer Form auftreten. Zunächst sind meist die Hintergliedmaßen betroffen, da diese schlechter durchblutet sind (Grund ist die größere Entfernung zum Herzen), unpigmentierte Haut [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tierheilpraxislindberg.de/2025/03/15/fallbericht-mauke/">Fallbericht Mauke</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tierheilpraxislindberg.de">Tierheilpraxis Kaya Lindberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Einleitung</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist Mauke?</h3>



<p>Die Mauke ist eine <strong>ekzematöse Hauterkrankung</strong>, die die Fesselbeugen des Pferdes betrifft. Ekzemtös heißt, dass die Haut entzündlich verändert ist. </p>



<p>Mauke kann sowohl in <strong>akuter</strong> als auch in <strong>chronischer</strong> <strong>Form</strong> auftreten. Zunächst sind meist die Hintergliedmaßen betroffen, da diese schlechter durchblutet sind (Grund ist die größere Entfernung zum Herzen), unpigmentierte Haut ist ebenfalls tendenziell eher von Mauke betroffen. Weiter wird die Entstehung von Mauke durch starken <strong>Kötenbehang</strong> begünstigt &#8211; hier entsteht Wärme und Feuchtigkeit, eine Umgebung, die Entzündungen sowie das Einnisten von Erregern wie Milben, fördern kann. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Mauke versus Raspe</h2>



<p>Kennst du den Unterschied von Mauke und Raspe? Die beiden Begriffe werden nach <strong>Ausbreitung</strong> der Hauterkrankung abgegrenzt. Mauke ist auf die Fesselbeugen begrenzt, Raspe kann sich bis zum Sprung- bzw. Karpalgelenk erstrecken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Symptome</h2>



<p>zfuzf</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ursachen</h2>



<p>Wie oben beschrieben gibt es verschiedene <strong>begünstigende Faktoren</strong> wie üppigen Kötenbehang und unpigmentierte Haut. </p>



<p>Ferner spielen&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Fall</h3>



<p>Fallbericht: Wallach, 13 Jahre alt</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Besitzerwechsel vor Kurzem, Vorgeschichte problembehaftet&nbsp;</li><li>Trockene, krustige Hautveränderungen in der Fesselbeuge</li><li>keine Milben etc. nachweisbar</li><li>Vorbehandlung durch Tierarzt mit Kortisonsalbe, erzielte bisher keine nachhaltige Verbesserung</li></ul>



<p>Therapieziel: Stärkung der Grundkonstitution, Auflösen von energetischen Blockaden mittels Akupressur, Pflege der Haut<br>Therapie: Homöopathie, Akupressur, Enzymtherapie &amp; Haltungsverbesserung -&gt; + Bewegung, &#8211; Fresspausen (!)&nbsp;</p>



<p>Der vorgestellte Wallach wurde erst wenige Wochen vor dem Ausbruch der Mauke von seiner neuen Besitzerin übernommen, die bisherigen Lebensbedingungen waren nicht ideal, das Pferd hat einige körperliche wie seelische Themen. Spannend ist die Verknüpfung der TCM von der Emotion „Trauer“ mit dem Element Metall, welches sich in dem Gewebe Haut widerspiegelt. Der Wallach wirkt tatsächlich oft traurig, hier setzen wir mit Akupressur an, durchgeführt durch die Besitzerin. Hinzu kommt die besondere Verbindung zwischen ihr und ihrem Pferd, die Bindung tut dem Wallach sichtlich gut und trägt mit Sicherheit entscheidend zur Genesung bei. Weitere Unterstützung erfährt der Wallach durch ein speziell ausgewähltes homöopathisches Mittel. <br>Die Behandlung mit dem Kortison wird beendet, stattdessen kommt eine natürlich pflegende Creme für die trockenen Krusten in der Fesselbeuge zum Einsatz.</p>



<p>Das Pferd spricht sehr gut auf die Behandlung an, zwei Wochen nach Therapiebeginn sind kaum noch Veränderungen an der Haut sichtbar. Die Therapie wird noch fortgesetzt und nach einer Pause folgt eine zweite kurweise Anwendung. Inzwischen ist der Wallach seit einiger Zeit symptomfrei und auch generell in besserer Konstitution.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tierheilpraxislindberg.de/2025/03/15/fallbericht-mauke/">Fallbericht Mauke</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tierheilpraxislindberg.de">Tierheilpraxis Kaya Lindberg</a>.</p>
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		<title>Fallbericht &#8222;Rücken&#8220; oder &#8222;Niere&#8220; !?</title>
		<link>https://www.tierheilpraxislindberg.de/2022/11/03/fallbericht-rueckenschmerzen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Kaya Lindberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2022 16:34:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fallberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Tips]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Fallbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Hundekrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdekrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[TCM]]></category>
		<category><![CDATA[tierheilpraxis_kayalindberg]]></category>
		<category><![CDATA[Tiernaturheilkunde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute möchte ich euch den Fall einer jungen Hündin mit Rückenschmerzen vorstellen: Der Fall Zweijährige Hündin, harmonischer Körperbau, keine genetische Disposition für Erkrankungen am Bewegungsapparat, hat auf einmal „Rücken“. Die Rückenmuskulatur ist sehr angespannt, sie mag sich (derzeitig) nicht gern anfassen lassen, bei plötzlicher Berührung zuckt sie zusammen und quiekt. Sie meidet aufgrunddessen nun vorsorglich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tierheilpraxislindberg.de/2022/11/03/fallbericht-rueckenschmerzen/">Fallbericht &#8222;Rücken&#8220; oder &#8222;Niere&#8220; !?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tierheilpraxislindberg.de">Tierheilpraxis Kaya Lindberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><span style="color: #000000;">Heute möchte ich euch den Fall einer jungen Hündin mit Rückenschmerzen vorstellen:</span></p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Fall</h2>



<p><span style="color: #000000;">Zweijährige Hündin, harmonischer Körperbau, keine genetische Disposition für Erkrankungen am Bewegungsapparat, hat auf einmal „Rücken“. </span><br><span style="color: #000000;">Die Rückenmuskulatur ist sehr angespannt, sie mag sich (derzeitig) nicht gern anfassen lassen, bei plötzlicher Berührung zuckt sie zusammen und quiekt. Sie meidet aufgrunddessen nun vorsorglich engen Kontakt zu Menschen und anderen Hunden.</span></p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorbehandlung</h2>



<p><span style="color: #000000;">Die Hündin wurde „klassisch“ manualtherapeutisch vorbehandelt, danach wurde es immer wieder zwischenzeitlich besser, die Symptomatik verschwand aber nie ganz und verschlimmerte sich zwischen den Terminen. Aufgrund eingeschränkter Beugungsmöglichkeit im Hüftgelenk, stand schon die Befürchtung einer Hüftdysplasie (HD) im Raum. (Anmerkung: Eine Funktionseinschränkung in der Hüftgelenks-Beugung kann ebenfalls durch eine stark verspannte Rückenmuskulatur entstehen.)</span></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-default has-black-color has-text-color is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Eine junge Hündin ohne Vorerkrankungen leidet plötzlich an Rückenschmerzen. Normalerweise ist sie sehr agil und kontaktfreudig, nun mag sich nicht mehr anfassen lassen. Eine klassische manuelle Therapie an der Wirbelsäule brachte keinen nachhaltigen Erfolg. </p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Der erste Termin bei mir und der weitere Verlauf</h2>



<p><span style="color: #000000;">Als ich die Hündin das erste Mal behandelte, fiel mir eine energetische Blockade im Bereich der Nieren auf, zusätzlich zeigte sich ein diagnostischer TCM-Punkt aktiv &#8211; der Nieren-Zustimmungspunkt. Ich habe die Hündin osteopathisch behandelt, um die angestaute Energie zu lösen und den Energiefluss wiederherzustellen. Zusätzlich wurde sie nach TCM-Diagnostik akupunktiert und bekam eine ergänzende Phytotherapie-Kur („Chinesische Kräuterkur“). Nach der ersten Behandlung war sie kaum noch berührungsempfindlich und die Muskulatur lockerer. Es folgten zwei Nachbehandlungen mit Osteopathie und Akupunktur, die Phytotherapie erhielt die Hündin zwei Monate lang. Sie ist seitdem symptomfrei 🙂</span></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Eine energetische Blockade im Bereich der Nieren ließ sich als Ursache für die Rückenschmerzen ermitteln. Nach Osteopathie und TCM-Therapie ging es der Hündin umgehend sowie nachhaltig besser. </p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading"><span style="color: #000000;">Fazit</span></h2>



<p><span style="color: #000000;">Rückenschmerzen können &#8211; ebenso wie andere Symptome &#8211; die unterschiedlichsten Ursachen haben. Unfälle, Überlastungen, sonstige mechanische Belastungen, aber auch energetische Blockaden &#8211; wie in diesem Fall &#8211; sowie funktionelle Organstörungen, u.v.m..<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>Im Körper ist alles miteinander verbunden und nichts lässt sich isoliert betrachten. Meiner Meinung nach lohnt sich die Suche nach Ursachen und „der Blick über den Tellerrand“, auch wenn einiges anfänglich schwer zu erfassen ist 😉</span></p>



<blockquote class="wp-block-quote has-black-color has-text-color is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Hinter Symptomen können die verschiedensten Ursachen stecken. Die Suche nach Ursprüngen lohnt sich, denn diese Erkenntnisse ermöglichen eine effektive und nachhaltige Therapie.</p>
</blockquote>



<p><span style="color: #000000;">Wie sind Eure Erfahrungen? Habt ihr auch schonmal energetische Ursachen hinter körperlichen Symptomen entdecken können</span><span style="color: #000000;">?</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tierheilpraxislindberg.de/2022/11/03/fallbericht-rueckenschmerzen/">Fallbericht &#8222;Rücken&#8220; oder &#8222;Niere&#8220; !?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tierheilpraxislindberg.de">Tierheilpraxis Kaya Lindberg</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fallberichte Scheinträchtigkeit</title>
		<link>https://www.tierheilpraxislindberg.de/2022/10/27/fallberichte-scheintraechtigkeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Kaya Lindberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2022 17:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fallberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Tips]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Fallbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Hundekrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Scheinträchtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[tierheilpraxis_kayalindberg]]></category>
		<category><![CDATA[Tiernaturheilkunde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Scheinträchtigkeit bei Hündinnen<br />
- Krankheit, Verhaltensauffälligkeit oder Symptom? Hier entlang für mehr Informationen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tierheilpraxislindberg.de/2022/10/27/fallberichte-scheintraechtigkeit/">Fallberichte Scheinträchtigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tierheilpraxislindberg.de">Tierheilpraxis Kaya Lindberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading">Was ist eine Scheinträchtigkeit? </h1>



<p>Die Scheinträchtigkeit, auch Pseudogravidität oder Lactatio sine graviditate, ist <strong>keine Krankheit</strong>, sondern ein <strong>hormoneller Zustand </strong>von Hündinnen, welcher einen entwicklungsgeschichtlichen Hintergrund hat. Circa 4 &#8211; 9 Wochen nach der Läufigkeit treten bei einigen Hündinnen psychische und körperliche Symptome auf, die Hündinnen verhalten sich, als wären sie trächtig. Verantwortlich hierfür sind die Hormone <strong>Progesteron und Prolaktin</strong>, der Progesteronspiegel im Körper sinkt stark, der Prolaktinspiegel steigt.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Scheinträchtigkeit ist ein hormoneller Zustand &#8211; keine Krankheit! </p>
</blockquote>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<blockquote class="wp-block-quote has-white-color has-text-color is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Scheinträchtigkeit ist ein hormoneller Zustand &#8211; keine Krankheit! </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p></p>
</blockquote>
</blockquote>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading">Symptome</h2>



<p>Das auffälligste Symptom ist das <strong>Anschwellen der Milchleisten</strong>, eventuell begleitet durch geringgradige bis starke <strong>Milchsekretion</strong>. Hinzu können <strong>psychische Veränderungen</strong> kommen, Nestbauverhalten, Spielsachen als Welpenersatz sammeln, Aggressivität, Leistungsschwäche bis Apathie und Verweigerung von Futter.<br>Die Symptome treten circa <strong>4-9 Wochen nach der Läufigkeit</strong> auf und <strong>dauern circa 2-3 Wochen</strong>, in Ausnahmefällen auch länger, an.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Evolutionärer Hintergrund</h2>



<p>Vor langer langer Zeit als Hunde bzw. deren Vorfahren noch in großen <strong>Wolfsrudeln</strong> lebten, war es von Vorteil, wenn sich potentiell mehrere Hündinnen um Welpen des Leittieres kümmern konnten, falls dieses jagdlich unterwegs war oder starb. Da die Zyklen der Weibchen in etwa synchron verliefen, konnten scheinträchtige Tiere die Welpen anderer Hündinnen des Rudels großziehen &#8211; ein <strong>evolutionärer Vorteil</strong>!</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Scheinträchtigkeit war ein evolutionärer Vorteil für Wölfe</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Und heute?</h2>



<p>Okay, wir haben gelernt, dass die Scheinträchtigkeit keine Krankheit in dem Sinne ist und früher ein Vorteil für das Überleben der Art war. Aber wie sieht es nun heute aus? Sind alle (intakten, d.h. unkastrierte) Hündinnen betroffen? Muss man Symptome einfach hinnehmen? Ist Kastration die Lösung? &#8230;</p>



<p>Heute ist es so, dass nicht alle Hündinnen davon betroffen sind und die Ausprägung der Symptome sehr stark von Hündin zu Hündin variiert. Mitunter ist es aber leider eine sehr <strong>starke Belastung für Hündin und Besitzer.</strong>&nbsp; Man geht davon aus, dass Hündinnen, die sehr starke Symptome zeigen, unter einem <strong>hormonellen Ungleichgewicht</strong> leiden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Es werden nicht alle Hündinnen nach der Läufigkeit scheinträchtig. <br>Ursächlich kann ein hormonelles Ungleichgewicht dahinterstehen.</p>
</blockquote>



<h1 class="wp-block-heading">Warum Kastration keine (ganzheitliche) Lösung ist</h1>



<p>Bei einer <strong>Kastration</strong> werden bekanntermaßen die Geschlechtsorgane chirurgisch entfernt, bei Hündinnen also die Eierstöcke und ggf. auch die Gebärmutter. Die Hormonproduktion dieser Organe wird damit gestoppt, die Hündin wird nicht mehr läufig und kann somit auch nicht mehr scheinträchtig werden. Problem gelöst, oder doch nicht?&nbsp;</p>



<p>Meine Erfahrung deckt sich mit der von einigen Fachleuten geteilten These, dass ein hormonelles Ungleichgewicht für eine Scheinträchtigkeit verantwortlich ist. Dieses Ungleichgewicht drückt sich bei genauerem Hinschauen jedoch meist nicht nur in einer Scheinträchtigkeit aus. Das Hormonsystem an sich ist bereits hochkomplex, hinzu kommen Verkettungen mit weiteren Funktionskreisen des Körpers &#8211; nur zu gerne verweise ich auf das Zitat von Alexander von Humboldt „Alles hängt mit allem zusammen“. Um zurück auf die Kastration zu kommen: <strong>dieser (massive) Eingriff beseitigt das Symptom Scheinträchtigkeit, nicht jedoch das zugrunde liegende Ungleichgewicht im Organismus des Tieres</strong>. Außerdem hat die Kastration weitere <strong>Konsequenzen</strong>, man darf nicht vergessen, dass grundlegend in das Hormonsystem eingegriffen wird &#8211; ein System, welches nicht nur für die Fortpflanzung zuständig ist, sondern mit Signalstoffen (Hormonen) Organe, Stoffwechselvorgänge, … , den gesamten Körper beeinflusst.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Eine Kastration beseitigt nur das Symptom. Aufgrund zahlreicher Auswirkungen auf den gesamten Organismus sollte dieser chirurgische Eingriff wohl durchdacht sein.</p>
</blockquote>



<h1 class="wp-block-heading">Alternativen</h1>



<p>Glücklicherweise gibt es zahlreiche Möglichkeiten in der <strong>alternativen Tiermedizin</strong>, um scheinträchtigen Hündinnen (und ihren mitleidenden Besitzern) zu helfen.&nbsp;</p>



<p>Meiner Erfahrung nach gibt es kein allgemeines Rezept, jedes Tier verdient eine <strong>individuelle Betrachtung</strong>, ein individuelles Therapiekonzept, welches nicht nur die Scheinträchtigkeit sondern das<strong> ursächliche Ungleichgewicht in den Fokus</strong> stellt.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was kann ich als Besitzer tun?</h2>



<p class="has-black-color has-text-color">Aus genannten Gründen würde ich im Zweifelsfall immer einen kompetenten Therapeuten zur Rate ziehen, Stichwort generelle Dysbalancen im Organismus der Hündin. Ebenso sollten natürlich andere Ursachen bzw. Erkrankungen ausgeschlossen werden, tierärztliche Abklärung ist nie verkehrt!</p>



<p>Ist sicher, dass die Hündin „nur“ scheinträchtig ist, kann man selber Gutes tun durch:<br>-&gt; <strong>Ablenkung</strong> in Form von Bewegung, Spiel, Denkaufgaben, etc. (Achtung: Die körperliche Leistungsfähigkeit ist häufig vermindert, die Anforderungen sollten vermindert werden, um den Körper nicht noch mehr zu fordern und stressen neben der Scheinträchtigkeit!), &nbsp;<br>-&gt; <strong>Gesäugeregion/ Bauch nicht streicheln</strong>, dies fördert die Milchproduktion<br>-&gt; <strong>Kuscheltiere etc. </strong>(Welpenersatz) <strong>außer Reichweite verwahren</strong><br>-&gt;<strong> Stress vermeiden </strong>(zusätzliche Prolaktin-Auschüttung durch Stress vermeiden)</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Die alternative Tiermedizin bietet zahlreiche Möglichkeiten für individuelle und ursächlich orientierte Therapien. Besitzer können zusätzlich sinnvolle Maßnahmen wie eine extra Portion Beschäftigung ergreifen. </p>
</blockquote>



<h1 class="wp-block-heading">Fallberichte</h1>



<p>Nachfolgend stelle ich drei <strong>Fallberichte</strong> vor. Drei Hündinnen, unterschiedliche Symptome, unterschiedliche Typen, unterschiedliche Ursachen, unterschiedliche Therapiekonzepte.&nbsp;<br>Die Therapieziele waren bei den drei Hündinnen die gleichen: Umgehende Regulierung des Hormonsystems und langfristige Harmonisierung der Grundkonstitution.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hündin, 3 Jahre alt</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nestverhalten, depressiv, Inappetenz, mag das Haus nicht verlassen</li>



<li>Generell: Neigung zu Aufregung (Hysterie), abwechselnd mit Ängstlichkeit abends</li>



<li>Auffälliger diagnostischer TCM-Punkt</li>
</ul>



<p>Therapie: TCM-Phytotherapie und Akupunktur individuell abgestimmt nach TCM-Analyse, westliche Phytotherapie, Homöopathie<br>-&gt; nächste Läufigkeit keinerlei Symptome einer Scheinträchtigkeit 🙂</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hündin, 4 Jahre alt</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Scheinträchtigkeiten nach jeder Läufigkeit</li>



<li>Vorbehandlung bei letzter Scheinträchtigkeit durch Tierarzt mit Galastop, starke Nebenwirkungen: Erbrechen und Muskelzittern, Besitzer denkt über Kastration als letzten Ausweg nach&nbsp;</li>



<li>starke Anschwellung der Milchleisten, Milcheinschuss, Mastitis&nbsp;</li>



<li>depressiv, Leistungsinsuffizienz, Muskelzittern nach Anstrengung</li>
</ul>



<ul class="has-black-color has-text-color wp-block-list">
<li>generell: Neigung zu Durchfall, lässt sich von anderen Hunden viel gefallen, „gutmütiger Typ“</li>
</ul>



<p>Therapie: Osteopathie, TCM-Phytotherapie abgestimmt nach TCM-Analyse, westliche Phytotherapie</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hündin, 2 Jahre alt</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>zuvor keine Scheinträchtigkeiten gehabt</li>



<li>Nestverhalten, leichtes Anschwellen der Milchleisten, Muskelzittern, starkes Bellen und Jaulen bei Verlassen des Grundstücks, Aufregung, Inappetenz, gereizt mit anderen Hunden</li>



<li>generell: Tendenz zu starker Aufregung, sehr sensibel und reizempfänglich</li>
</ul>



<p>Therapie: Westliche Phytotherapie, Homöopathie</p>



<p>Alle drei Hündinnen zeigten eine sehr rasche Besserung innerhalb von wenigen Stunden, innerhalb von einigen Tagen verschwanden die Symptome komplett.&nbsp;<br>Gleichzeitig verbesserten sich die generellen Auffälligkeiten der Tiere und es konnten, bei konsequenter Umsetzung der erstellten Therapiepläne, nächste Scheinträchtigkeiten verhindert werden.&nbsp;</p>



<h1 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h1>



<p>Die Scheinträchtigkeit ist keine Krankheit, es handelt sich viel mehr um einen hormonellen Zustand mit evolutionärem Hintergrund. Trotzdem kann die Belastung für Hündin und Halter sehr groß sein und ein Eingreifen erforderlich machen.&nbsp;<br>Eine Kastration kann das Symptom beseitigen, nicht jedoch generelle Dysbalancen regulieren und sollte mit all den Konsequenzen wohl durchdacht sein.&nbsp; &nbsp;<br>Die Alternativmedizin bietet viele Möglichkeiten, das Problem Scheinträchtigkeit in den Griff zu bekommen, im Idealfall wird nicht nur symptomatisch die Scheinträchtigkeit sondern das möglicherweise zugrunde liegende Ungleichgewicht im Organismus behandelt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tierheilpraxislindberg.de/2022/10/27/fallberichte-scheintraechtigkeit/">Fallberichte Scheinträchtigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tierheilpraxislindberg.de">Tierheilpraxis Kaya Lindberg</a>.</p>
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		<item>
		<title>Fallbericht Allergie / Sommerekzem</title>
		<link>https://www.tierheilpraxislindberg.de/2022/10/10/fallbericht-sommerekzem/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Kaya Lindberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2022 15:03:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fallberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Tips]]></category>
		<category><![CDATA[Fallbericht]]></category>
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		<category><![CDATA[Pferdekrankheiten]]></category>
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		<category><![CDATA[tierheilpraxis_kayalindberg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer mehr Pferde und Hunde leiden unter Allergien. Erfahre mehr über eine spezielle allergische Hauterkrankung und wie man Allergien ganzheitlich behandeln kann...  </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tierheilpraxislindberg.de/2022/10/10/fallbericht-sommerekzem/">Fallbericht Allergie / Sommerekzem</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tierheilpraxislindberg.de">Tierheilpraxis Kaya Lindberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Allergien sind ein zunehmendes Problem, auch bei Hunden und Pferden. Eine spezielle Form ist das sogenannte Sommerekzem, welches bei Pferden auftreten kann. Im nachfolgenden Beitrag möchte ich einen ganzheitlichen Blick auf Allergien werfen und zwei Fallbeispiele von &#8222;Sommerekzemern&#8220; vorstellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Definition Sommerekzem</h2>



<p>Das Sommerekzem ist eine <strong>allergische Hauterkrankung</strong> von Pferden. Hierbei handelt sich um eine Typ I Allergie auf <strong>Insektenspeichel</strong>, das heißt, dass die Reaktion des Immunsystems sehr schnell nach Kontakt mit dem Allergen einsetzt.&nbsp;<br><br>Früher nahm man an, dass diese Reaktion ausschließlich von Kriebelmücken und Gnitzen ausgelöst wird, inzwischen wurden aber auch Fälle von Sommerekzemen in Gebieten, in denen besagte Arten nicht vorkommen, beobachtet.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Das Sommerekzem ist eine allergische Hauterkrankung. <br>Betroffene Pferde reagieren auf Insektenspeichel.</p></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Symptome des Sommerekzems</h2>



<p>Symptomatisch äußert sich eine Allergie auf Insektenspeichel meist als <strong>Juckreiz</strong> am Mähnen- und Schweifansatz und es können „<strong>Quaddeln</strong>“ an Einstichstellen sichtbar werden. Mit der Zeit werden die Pferde ohne (geeignete) Therapie sensibler und die Problematik weitet sich aus auf entzündliche Hautwunden, <strong>Ekzeme</strong>, welche sowohl an Kopf und Hals als auch am Rumpf auftreten können.<br><br>Die Ekzeme können schuppig und trocken sein oder mit Sekretausfluss auftreten, mit der Zeit ist es wahrscheinlich, dass&nbsp; durch die vermehrte mechanische Belastung (Scheuern) <strong>verdickte haarlose Hautpartien</strong> entstehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Suche nach Ursachen</h2>



<p>Eine genaue <strong>Ätiologie</strong> (Ätiologie = Ursache für das Entstehen von Krankheiten) ist bisher nicht bekannt, eine <strong>genetische Komponente</strong> wird zum Beispiel diskutiert, mit Sicherheit spielen jedoch die <strong>Haltungsbedingungen</strong> inkl. <strong>Fütterung</strong>, die <strong>Stoffwechsel</strong>&#8211; und vor allem die <strong>Darmgesundheit</strong> eine große Rolle.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Es gibt nicht DIE Ursache für die Entstehung von Sommerekzemen. Genetik, Haltungsbedingungen, Fütterung und die individuelle Konstitution können Faktoren sein.  </p></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Der Darm und das Immunsystem</h2>



<p>Darm und Immunsystem haben eine <strong>besondere Verbindung</strong>. Circa 80% der Immunzellen leben im Darm. Die Darmflora bildet zusammen mit Mukusschicht und Darmschleimhaut eine Schutzeinheit. In der Darmschleimhaut befinden sich Lymphzellen sich das GALT, das darmassoziierte lympathische Gewebe hier findet Auseinandersetzung mit der Umwelt statt, das Immunsystem lernt und entsteht größtenteils nach der Geburt, es passt sich an die Lebensumgebung an. Das <strong>Darm-Mikrobiom</strong> (Mikrobiom = Gesamtheit aller Mikroorganismen wie Bakterien, PIlze, etc.) und die <strong>Immunzellen</strong> nutzen einander quasi als Sparring-Partner, helfen sich beim Lernen, beim Verbessern der Fähigkeiten. Ein weiterer Faktor ist die <strong>Nährstoffaufnahme</strong>, die im Darm stattfindet und dem gesamten Organismus &#8211; Immunsystem inklusive &#8211; zur Ernährung dient. Ist der Darm gesund, kann er mehr Nährstoffe aus der Nahrung ziehen und weitergeben.<br><br>Dies soll nur einen kleinen Einblick in die „Faszination Darm“ geben und trotzdem wird, so hoffe ich, deutlich, wie eng die Funktionskreise Darm und Immunsystem miteinandern verbunden sind.&nbsp; Wird der Darm geschädigt, leidet folglich das Immunsystem und umgekehrt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Darm und Immunsystem haben eine ganz besondere Verbindung. <br>80% der Immunzellen sind im Darm lokalisiert!</p></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Achtung &#8222;darmschädlich&#8220; </h2>



<p><strong>Schädigende Faktoren</strong> für den Darm sind zum Beispiel falsche <strong>Fütterung</strong>: lange Fresspausen, große Mengen an Kraftfutter, Zusatzfutter, …, <strong>Umweltbelastungen</strong>, <strong>Medikamente</strong>, <strong>Bewegungsmangel</strong>.<br><br>Ein wichtiger Faktor ist aber auch <strong>Stress</strong>. Stress jeglicher Form &#8211; Sei es psychisch durch Streitigkeiten in der Herde, im Umgang mit Menschen, Überforderung oder Unterforderung, etc. oder körperlicher Stress durch unpassendes Training, akute oder chronische Erkrankungen, Blockaden, Energieflussstörungen, etc.&nbsp;<br><br>Die Liste der unglücklich wirkenden Faktoren auf Darmgesundheit, Stoffwechsel und den gesamten Pferdekörper ließe sich noch stark erweitern, dies soll nur einen kleinen Einblick geben und ein paar allgemeine Probleme, unter denen viele Pferde leiden, anreißen.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Leidet der Darm, leidet das Immunsystem. Die Liste von potentiell darmschädigenden Dingen ist lang&#8230; unpassende Fütterung, Stress, Umweltbelastungen, Medikamente und Bewegungsmangel sollen nur als Beispiele dienen.</p></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Altlasten und Störherde im Organismus</h2>



<p>Hast du bereits alles mögliche abgecheckt, Fütterung, Haltung und Training optimiert, Kräuterkuren durchgeführt und fleißig Supplemente gefüttert und deinem Pferd geht es trotzdem nicht oder nur kurzzeitig besser?<br>Häufig stecken hinter chronischen Erkrankungen <strong>Altlasten</strong> und tiefsitzende <strong>Störherde</strong> im Organismus des Tieres. Was ist damit gemeint?&nbsp;<br><br>Altlasten können zum Beispiel Vergiftungen sein, die <strong>Leber</strong> und <strong>Niere</strong> geschädigt haben. Eine Vergiftung kann akut auftreten zum Beispiel durch Aufnahme von Jakobs-Kreuz-Kraut oder auch latent den Körper belasten, beispielsweise durch eine Anhäufung aus Belastungen mit Holzschutzmitteln, Farben, Lacken, chemischen Pflegemitteln, Medikamenten, etc.&nbsp; Meiner Erfahrung nach gibt es neben diesen körperlichen Erfahrungen aber auch <strong>psychische Erlebnisse</strong>, die tiefsitzende Spuren im Körper hinterlassen können. Diese Spuren entstehen zunächst auf energetischer Ebene, können sich aber langfristig ebenso in funktionellen Störungen zeigen. Gerade bei chronisch erkrankten und scheinbar therapieresistenten Tieren lohnt es sich „tiefer zu graben“. Persönlich setze ich in diesen Fällen erfolgreich osteopathische Behandlungen in Kombination mit anderen Therapieformen ein. Es gibt aber eine Vielzahl an großartigen Therapieoptionen und es lohnt sich, die Probleme ursächlich anzugehen. Mein Appell: Gib die Hoffnung nicht auf und höre auf deine Intuition, was für dein Pferd das Richtige sein könnte.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Altlasten und tiefliegende Störherde können chronische Erkrankungen auslösen und Therapieerfolge verhindern. Körperliche wie seelische Erfahrungen kommen beide als Verursacher in Frage.  </p></blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Fallberichte</h2>



<p>Folgend möchte ich noch zwei Fallbeispiele vorstellen, zwei Pferde mit unterschiedlichen Vorgeschichten, beide wurden individuell behandelt und haben hervorragend auf die Therapiekonzepte angeschlagen.<br>Bei dem Wallach war es ein komplexerer und zeitintensiverer Weg, er litt bereits länger unter Symptomen, reagierte aber umgehend sehr positiv und erfuhr rasch Linderung. Inzwischen geht es ihm großartig und er wird immer stabiler. <br>Die Stute entwickelte erst in der Saison, in der die Behandlung stattfand, eine Hypersensitivität auf Insektenspeichel, es ging ihr sofort besser und sie blieb auch ohne Nachbehandlung stabil, keine Quaddeln, keine Verdauungsprobleme mehr.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Pferd, Wallach, 10 Jahre&nbsp;</h3>



<ul class="wp-block-list"><li>Beginn: in unregelmäßigen Abständen Quaddeln („Nesselsucht“) am ganzen Körper, zunehmende Ausprägung bis hin zu großflächigen eitrigen Hautwunden an Kopf und Hals, Juckreiz an Mähne und Schweif</li><li>Rat der Tierärztin: Ganzjährig eindecken, ggf. Kortison Injektionen, starke Repellentien (Anti-Insektensprays) anwenden</li><li>weitere Symptome: Tendenz zu Blähbauch</li><li>Vorgeschichte: zurückliegende Vergiftung/ Leberschaden</li></ul>



<p>Therapieziele: Störherde im Organismus auflösen, Altlasten aufarbeiten -&gt; Leber und Niere (in bestimmter Reihenfolge und Intervallen!) gezielt unterstützen, Immunsystem modulieren, natürliche Antihistamin-Wirkung für sofortige Linderung des Juckreizes<br> <br>Therapiemaßnahmen: Osteopathie, Phytotherapie, Mykotherapie, Homöopathie&nbsp;<br>Anmerkung: Die Therapieformen wurden nicht gleichzeitig, sondern in sich ergänzenden Konzepten über längere Zeiträume angewendet.&nbsp;<br></p>



<h3 class="wp-block-heading">Pferd, Stute, 12 Jahre</h3>



<ul class="wp-block-list"><li>Quaddeln unterschiedlicher Größe, „beginnende“ Allergie gegen Insektenspeichel,</li><li>weitere Symptome: hochgradig Kotwasser, Blähbauch</li></ul>



<p>Therapieziele: Organismus osteopathisch &#8222;in Schwung bringen&#8220;, Darmpflege, Immunsystem modulieren<br><br>Therapiemaßnahmen: Osteopathie, phyto-/mykotherapeutische Darmsanierung</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Die Therapie sollte individuell auf das Pferd abgestimmt sein. Je nach Vorgeschichte, Schwere des Falls und Konstitution des Tieres variiert die Behandlungsdauer und -intensität. Konsequenz und Geduld zahlen sich aber in der Regel aus und werden mit zurückgewonnener Lebensqualität (für Pferd&amp; Halter ;-)) belohnt.</p></blockquote>



<p> </p>
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